Aktuelles

Häufiger Harndrang nicht zwingend problematisch

Eine verhältnismäßig häufige Blasenentleerung hat nicht zwangsläufig einen Krankheitswert. Bei Unsicherheit ist das Führen eines Tagebuchs hilfreich.

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ganzjährig erreichbar, anonym und kostenlos

Das Hilfetelefon berät zu allen Formen von Gewalt gegen Frauen. Neben den betroffenen Frauen können sich auch Angehörige oder andere Menschen an das Hilfetelefon wenden.

40 Prozent der Babys bis sechs Monate werden ausschließlich gestillt

Stillen hat viele Vorteile. Doch nur rund 40 Prozent aller Babys unter sechs Monaten weltweit werden einer UN-Studie zufolge ausschließlich gestillt.

Erweiterte Missbildungsdiagnostik in der Frühschwangerschaft

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normale Nackentransparenz 12+5 SSW

 

Nackenfaltenmessung mit Serumdiagnostik gemäß den Richtlinien der  "Fetal Medicine Foundation" (FMF)

 

Ab der 12. SSW besteht die Möglichkeit, das Risiko für chromosomal  bedingte Fehlbildungen wie etwa das Down-Syndrom ( "Mongoloismus")  mittels einer kombinierten Blut- Ultraschalluntersuchung abzuschätzen.  Das Risiko einer solchen Fehlbildung steigt im zunehmenden Alter und  erreicht mit 34 Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 1:312. Nur von der FMF geprüfte und zertifizierte Ärzte sind ermächtigt, die  Messung der kindlichen Nackenfalte ("Nuchal translucency") mittels  hochauflösendem Ultraschall und die Bewertung ihrer Laborergebnisse  durchzuführen. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms lässt  sich hieraus Ihr individuelles Missbildungsrisiko errechnen. Die Aufdeckungs- rate liegt deutlich höher als bei allen anderen nicht invasiven Verfahren.

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Es erfolgt jedoch keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist, sondern eine individuelle Risikoabschätzung. Diese Berechnung dient als Hilfestellung  bei der Frage, ob weitere Maßnahmen, wie z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung  (Amniocentese), sinnvoll sind.

 

Neben den o.g. Untersuchungen erfolgt zudem ein sorgfältiger früher Organultraschall; bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ist es mit modernen Ultrschallsystemen möglich, bei guten Untersuchungsbedingungen Details der kindlichen Entwicklung und Organe zu beurteilen und somit bereits viele Fehlbildungen  auszuschließen.

 

Diese Untersuchung ist jedoch gemäß Mutterschaftsrichtlinien nicht Bestandteil  der regulären Schwangerenvorsorge. Die Übernahme der Kosten für diese  kombinierte Untersuchung ist daher laut Entscheidung des Bundesausschusses  der Krankenkassen nicht Bestandteil der Vorsorgeleistungen.

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