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Jede siebte Schwangere in Deutschland ist zuckerkrank

Viele Schwangere können Zuckerstoffe (Kohlenhydrate) nur verzögert verwerten und weisen deshalb erhöhte Blutzuckerwerte auf. Erfahren Sie hier, was werdende Mütter bei einem Schwangerschaft-Diabetes beachten müssen.

Darmkrebs früh erkennen: Krankenkasse zahlt Früherkennungsuntersuchung

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen sind ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge.

Hanta-Viren - gefährlich für die Schwangere, nicht für das Baby

Bis Juni 2017 wurden zehnmal mehr Erkrankungen durch das Hanta-Virus gemeldet als im ganzen Vorjahr. Frauen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft sollten die typischen Infektionswege vermeiden.

Erweiterte Missbildungsdiagnostik in der Frühschwangerschaft

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normale Nackentransparenz 12+5 SSW

 

Nackenfaltenmessung mit Serumdiagnostik gemäß den Richtlinien der  "Fetal Medicine Foundation" (FMF)

 

Ab der 12. SSW besteht die Möglichkeit, das Risiko für chromosomal  bedingte Fehlbildungen wie etwa das Down-Syndrom ( "Mongoloismus")  mittels einer kombinierten Blut- Ultraschalluntersuchung abzuschätzen.  Das Risiko einer solchen Fehlbildung steigt im zunehmenden Alter und  erreicht mit 34 Jahren eine Wahrscheinlichkeit von 1:312. Nur von der FMF geprüfte und zertifizierte Ärzte sind ermächtigt, die  Messung der kindlichen Nackenfalte ("Nuchal translucency") mittels  hochauflösendem Ultraschall und die Bewertung ihrer Laborergebnisse  durchzuführen. Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms lässt  sich hieraus Ihr individuelles Missbildungsrisiko errechnen. Die Aufdeckungs- rate liegt deutlich höher als bei allen anderen nicht invasiven Verfahren.

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Es erfolgt jedoch keine Aussage, ob das Kind gesund oder krank ist, sondern eine individuelle Risikoabschätzung. Diese Berechnung dient als Hilfestellung  bei der Frage, ob weitere Maßnahmen, wie z.B. eine Fruchtwasseruntersuchung  (Amniocentese), sinnvoll sind.

 

Neben den o.g. Untersuchungen erfolgt zudem ein sorgfältiger früher Organultraschall; bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ist es mit modernen Ultrschallsystemen möglich, bei guten Untersuchungsbedingungen Details der kindlichen Entwicklung und Organe zu beurteilen und somit bereits viele Fehlbildungen  auszuschließen.

 

Diese Untersuchung ist jedoch gemäß Mutterschaftsrichtlinien nicht Bestandteil  der regulären Schwangerenvorsorge. Die Übernahme der Kosten für diese  kombinierte Untersuchung ist daher laut Entscheidung des Bundesausschusses  der Krankenkassen nicht Bestandteil der Vorsorgeleistungen.

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